Aktivitäten des Staffordshire Bullterrier Club´s Germany e.V.
10.Juli.1992  tritt in Bayern eine Hundeverordnung in Kraft, die den Staffordshire Bullterrier unter Kategorie 1 führt und seine Haltung und Zucht in diesem Bundesland fast unmöglich macht. Die Begründung für seine Auflistung ist ohne Wissenschaftliche Grundlagen und fast lächerlich. Leider wurde weder von Haltern (Züchtern) noch von den Zuchtverbänden etwas dagegen unternommen, jedenfalls wurde uns bis jetzt nichts bekannt.
12.Okt.1994 bestätigt das Bayrische Verfassungsgerichtshofes aufgrund einer Klage, das es rechtens ist eine Rasseliste zu führen.
02.Juni.1999 ein Gutachten zur Auslegung des §11b des Tierschutzgesetzes (Verbot von Qualzuchten) wird erstellt und bestätigt, besonders in einigen Blutlinien der Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier und Bullterrier das verstärkte Auftreten von Aggressionen.
Okt/ Nov 1999  die Bundesländer legen einzelne Änderungen der Hundeverordnungen vor. Mit dem Kerninhalt: Ausrottung von Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier und Staffordshire Bullterrier. Leider wurde hier wieder seitens der Verbände nur zögerlich bis gar nicht reagiert.
19.Jan.2000  das Bundesverwaltungsgericht entscheidet, das eine erhöhte Hundesteuer bei sogenannten Kampfhunden und das Auflisten in Rasselisten rechtens ist.
05.Mai.2000 auf der Innenministerkonferenz in Düsseldorf wird eine Empfehlung ausgesprochen einheitlich die KH-Rassen auszurotten. Hier taucht wieder die Konstellation Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier und Staffordshire Bullterrier auf.
08.Mai.2000 VDH-Vereine fordern auf Ruhe zu bewahren und abzuwarten.
10.Mai.2000  für den Bundestag wird ein Gutachten (Ausarbeitung) zur Problematik der Kampfhunde in der BRD und Frankreich (WF III-47/00) erstellt. Hier bezieht man sich auf die Rechtsproblematik und erwähnt diverse Gerichtsurteile, die die Hundeverordnungen als Verfassungswidrig erklären.
11.Mai.2000 erstes Schreiben des Herrn Purde an alle Ministerpräsidenten und Innenminister der Bundesländer wird verschickt mit der Bitte eine Stellungnahme mit fachlicher Begründung über die Listung des Staffordshire Bullterrier abzugeben.
11.Mai.2000 ein Schreiben des Herrn Purde an den VDH und alle VDH-Mitgliedsvereine mit der Bitte um Aufklärungsarbeit und Solidarität.
Weiterer Schriftverkehr mit Bundes- und Landesgerierungen mit dem Resultat, dass der Staffordshire Bullterrier fast allen unbekannt ist und es immer wieder zu Verwechselungen kommt. Nur in wenigen Bundesländern wird verstanden das es sich um eine eigenständige Rasse handelt.
26.Juni.2000 es ereignet sich der schreckliche Vorfall in Hamburg mit Todesfolge durch einen Kriminellen mit einem Pit Bull Terrier und angeblich einem (American) Staffordshire Terrier.
26.Juni.2000 Abends verschicken Herr Zwillich und Herr Purde ein Mail an alle Innenminister und an Landtagsabgeordnete mit Aufklärung und Fragen zum Staffordshire Bullterrier.
Panische Umsetzung neuer Hundeverordnungen durch die Landesregierungen mit voller Medienunterstützung, ohne erkennbare sachliche Grundlagen und Überlegungen.
Weiterer Schriftverkehr mit Bundes- und Landesgerierungen mit dem Resultat, dass der Staffordshire Bullterrier fast allen unbekannt ist und es immer wieder zu Verwechselungen kommt. Nur in wenigen Bundesländern wird verstanden das es sich um eine eigenständige Rasse handelt.
Pressemappe an alle Landesregierungen.
07. Juli 2000 Vorlage eines Gesetzesentwurfes auf Bundesebene mit einem Importverbot für Pitbull, American Staffordshire Terrier und Staffordshire Bullterrier.
15.Juli 2000 Mails an alle Bundestagsabgeordnete mit der Pressemappe
18.Juli 2000 Einschreiben an alle Innenminister und Ministerpräsidenten mit Aufforderung bis zum 12.August 2000 Begründungen zu benennen.
21.Juli 2000 Einschreiben mit Rückschein an den Bundesinnenminister Otto Schliy, mit der Aufforderung uns und dem englischen Kennel Club die Entscheidungsgrundlagen bis zum 26. August 2000 zu senden.
24.Juli 2000 Herr Purde erhält ein Schreiben vom sächsischen Innenministerium aus dem hervorgeht, das man in Sachsen beim Staffordshire Bullterrier nicht von einer Gefährlichkeit ausgeht.
30.Juli 2000 Erstellung eines Fragebogens zur Erhebung des Bekanntheitsgrades des Staffordshire Bullterrier bei Entscheidungsträgern.
Fragebogen zum Download:
15.Aug. 2000 Wir verschicken 1600 Emails an Bundes- und Landtagsabgeordneten mit der Bitte unseren Fragebogen auszufüllen. Bis zum 19. August haben wir 384 Antworten erhalten, es wird also eine Weile dauern diese auszuwerten.
15.Aug. 2000 An die hessische Landesregierung werden Pressemappen, sowie weitere Unterlagen verschickt, die die Ungefährlichkeit des Staffordshire Bullterriers aufzeigen und dessen Verwechslungen mit anderen Hunderassen.
16.Aug. 2000 Wir erhalten einen Termin beim Innenminister von Schleswig Holstein, näheres hierzu in Kürze.
An dieser Stelle möchte wir uns insbesondere bei David Levy und Caroline Kisko bedanken, die uns aus England unterstützen und mit uns versuchen, den von uns so geliebten Staffi in Deutschland zu retten.